Wie sehen die Besonderheiten cura´s aus?
Die cura-Dozenten unterstützen Sie darin, die Funktionelle Osteopathie direkt in Ihr bisheriges Arbeitsfeld zu integrieren, ohne dazu die aufwendige klassisch-osteopathische Schulung durchlaufen zu müssen. Diese Fortbildungen dienen also der Erweiterung Ihres methodischen Behandlungsspektrums und der Verfeinerung Ihrer Behandlungstechnik.
Unsere Kurse sind inhaltlich profund und vom Stil her leger. Der cura-Unterricht ist anschaulich, praxisorientiert, frei von Ballast und macht viel Freude.
Wir gehen davon aus, daß Sie in Ihrem bisherigen Werdegang schon ein ausgeprägtes behandlerisches Feingefühl entwickelt haben und ein Ihrem therapeutischen Wirkspektrum entsprechendes anatomisch-physiologisches bzw. differentialdiagnostisches Wissen erarbeitet haben, nun aber den für Sie geeigneten methodischen osteopathischen Rahmen aufbauen bzw. entwickeln wollen.
Wir enthalten uns bewusst einer titel- und zusatzbezeichnungsorientierten Ausbildung zum "Osteopathen" ganz zu schweigen von einem eingedeutschten Studiensurrogat zur Original-DO-Ausbildung amerikanischer Prägung.
Der amerikanische "DO"-Abschluss (physician) rangiert auf gleicher Ebene neben dem "MD" und stellt somit eine berufliche bzw. ärztliche Qualifikation dar, die ein dafür geeignetes fünfjähriges Studium erfordert.
(Curriculum der American Osteopathic Association | Get Reader
AOA Ausbildungskriterien).
Diese Ausbildungen sind zwar sehr zeit-, finanz- und studienaufwendig, jedoch höchst interessant und wir empfehlen Sie jedem, der sich dazu berufen sieht, den Titel DO, "Doctor of Osteopathy" im Sinne seiner Initiatoren zu tragen.
In Europa gibt es sehr unterschiedliche Lehrinstitute, sowohl was die Form, wie auch die inhaltliche Orientierung der angebotenen Fortbildungen angeht. Die besten Fortbildungsmöglichkeiten innerhalb einer Full-Time-Ausbildung gibt es hier immer noch in England. In Deutschland sprießen gerade die Osteopathieschulen parallel zum gewachsenen Patienteninteresse aus dem Boden.
Diese deutschen osteopathischen Fortbildungen unterschiedlicher Dauer und unterschiedlicher Qualität führen manchmal zu eigenartigen Zusatzbezeichnungen für schon approbierte Ärzte bzw. für andere Teilnehmer zur Verleihung eines markengeschützten Diploms (®) oder normalerweise zur Heilpraktikerprüfung.
Es ist fraglich, ob eine Angleichung an die amerikanische Ausbildung im Sinne einer Maximierung der Unterrichtsstunden zur qualitativen Angleichung an die Möglichkeiten eines osteopathischen Medizinstudiums führt.
Die craniosacral unwinding + resonance academy (cura) geht deshalb einen anderen Weg. Wir betrachten die moderne Osteopathie hier in Europa formal als ein methodisches Arrangement in unterschiedlicher individueller Ausrichtung bei stark diversifizierter professioneller Vor-Qualifizierung.
Wer einen Vergleich heranziehen möchte, kann sich z.B. die Situation der Homöopathie in den verschiedenen europäischen Staaten anschauen. Wer sich hierzulande Homöopath nennen möchte, kann dies zwar einerseits recht ungebunden (je nach Selbsteinschätzung und methodischer Qualifizierung), allerdings auch nur unter dem "Dach" einer schon erworbenen beruflichen Qualifikation.
Das bedeutet u.A. dass jede/r professionell qualifizierte TherapeutIn sei es PhysiotherapeutIn, HeilpraktikerIn oder ÄrztIn, die sich ernsthaft um eine fundierte methodische Fortbildung in den zentralen Aspekten der Osteopathie bemüht, sie auch ausführen darf und sich somit auch als OsteopathIn positionieren kann. Wohl dem, der über eine nüchterne und gesunde Selbsteinschätzung verfügt...
Was die standesrechtlichen Aspekte der Führung von Zusatzbezeichnungen angeht und die Abrechenbarkeit innerhalb unseres "auf Diät gesetzten" öffentlichen Gesundheitswesens, sei dahingestellt. Das eigenständige Berufsbild des "Osteopathen" wird unserer Ansicht nach in Deutschland weder mittel- noch langfristig zugelassen werden.
Es ist aus unserer Sicht deshalb nicht nur legitim, sondern im Sinne der
fast schon verpflichtend, einem möglichst breiten Spektrum von - auch nichtärztlichen Behandlern die Osteopathie methodisch nahezubringen und die Lernenden darin zu befähigen, sie erfolgreich und verantwortungsvoll anzuwenden.
Das beinhaltet eine weitgehend straffe Unterrichtsgestaltung, konzentrierte Vermittlung des Lehrstoffs und einen unhierarchischen, respektvollen Umgang auf kollegialer Ebene zwischen Dozenten und Teilnehmern.
Falls Sie sich also als Therapeut Ihrer jeweiligen Spezialisierung ( "wer? Für wen?") weniger für Buchstaben und eher für eine aufbauende methodische Fortbildung im breiten und faszinierenden Spektrum der Osteopathie interessieren, sind Sie vielleicht bei uns an der richtigen Adresse.
Aus den drei großen osteopathischen Disziplinen
Craniosakrale Körperarbeit
Viszerale Osteopathie
Parietale Faszientechniken
können Sie einzelne Themen herausgreifen und sie in konzentrierter und von der Unterrichtsform her entspannter Art und Weise erlernen.
Bei unseren Fortbildungen gibt es:
Die einzelnen Kursmodule oder Aufbaukurse lassen sich jeweils für die einzelnen Disziplinen zu "Gesamtpaketen" schnüren und werden Ihnen einzeln (craniosakral, viszeral oder parietal) nach Absolvierung zertifiziert.
Genug der Formalien - hin zum eigentlich Wesentlichen:
Eine der zentralen Besonderheiten von cura: Mitgefühl und intuitive Wahrnehmung helfen bei der Erkundung dessen, was Patient und BehandlerIn wirklich brauchen, um Heilung zu ermutigen.
Deren Förderung nimmt im Unterricht einen gleichberechtigten Anteil neben dem Erlernen eines breiten Spektrums effizienter osteopathischer Techniken ein.
Dies führt zu einer bedeutsamen "Nebenwirkung" der Fortbildung: denn Ihr Wunsch, über eine Verfeinerung Ihrer Arbeitsweise noch klarere Therapieerfolge als bislang für Ihre Patienten zu erzielen, ergänzt sich sich mit der Chance, in der Behandlungssituation mehr als bisher im Einklang mit sich selbst sein zu können. Unserer Erfahrung nach ist dies die beste Möglichkeit, dem Burnout aus dem Weg zu gehen, sich also nicht trotz, sondern durch Ihre Arbeit gesammelter, erfüllter, ganz einfach wohler zu fühlen.
Unsere Teilnehmerresonanz vermittelt uns immer wieder, dass es möglich ist, tiefe und inspirierende Lernerfahrungen zu machen und sich gleichzeitig "auf Kurs zu fühlen", also nicht nur eine effiziente Methode zur Behandlung unserer Patienten zu erlernen, sondern sich auch dabei selbst "etwas Gutes zu tun".